
Geboren in Wien, Studium der Bühnen- und Kostümgestaltung an der Universität Mozarteum Salzburg, dort entstanden erste eigene Projekte. Parallel dazu entwickelte sie mehrere Bühnenbilder für die Theatergruppe bodi end sole. Bühnenbildassistenzen führten sie anschließend u. a. an die Staatsoper Hannover, das Staatsschauspiel Dresden und an das Burgtheater. Seit 2018 arbeitet sie frei, u.a. an den Staatstheatern Mainz, Nürnberg, Braunschweig und Wiesbaden, Théâtre National du Luxembourg, Schauspielhaus Wien, Kosmos Theater Wien, Schauspiel Frankfurt, sowie am Volkstheater und Burgtheater Wien. Regelmäßige Zusammenarbeiten verbinden sie mit den Regisseurinnen Franziska Angerer, Kathrin Herm und Rieke Süßkow. Darüber hinaus entwarf sie Bühnen- und Kostümbilder u. a. für Inszenierungen von Anna Marboe und Wolfgang Menardi. Für ihr Bühnenbild für „Zwiegespräch“ am Burgtheater wurde Sie im Rahmen des Berliner Theatertreffens 2023 mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet, für den Wiener Nestroypreis nominiert, sowie von der Zeitschrift Theater heute zur Bühnenbildnerin des Jahres 2023 gewählt. 2024 entwarf sie u.a. das Bühnenbild der Produktion „Übergewicht, unwichtig: UNFORM“ am Staatstheater Nürnberg, die zum Berliner Theatertreffen 2024 eingeladen war und für den Nestroypreis ‚Beste Aufführung im deutschsprachigen Raum‘ nominiert wurde.
Stängl sucht in ihren Räumen und Kostümen nach Übersetzungen für äußere und verinnerlichte gesellschaftliche Strukturen, die physisches Abarbeiten und Auseinandersetzung einfordern.
© Foto Apollonia Theresa Bitzan
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